Prof. Dr. habil. Wolfgang Schmid Europa-Universität Flensburg Bild: Christina Pleyer
    Prof. Dr. habil. Wolfgang Schmid      Europa-Universität Flensburg                                                                                             Bild: Christina Pleyer                                                                                 

Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich grenzenlos überlegene Vernunft

 

Der Titel „Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich grenzenlos überlegene Vernunft“ bildet den Teil einer Aussage Albert Einsteins, und er setzt diese fort, indem er betont „- die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum.

 

Wer sie aus meinen wissen-schaftlichen Theorien herausliest, hat diese kaum begriffen.“

 

Und er ergänzt: „Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und habe das auch nie verhehlt, sondern immer klar zum Ausdruck gebracht. Wenn in mir etwas ist, das man als religiös bezeichnen kann, so ist es die grenzenlose Bewunderung für den Aufbau der Welt, so weit unsere Wissenschaft ihn offenbaren kann.“

 

Einstein distanziert sich deutlich von der biblischen Vorstellung eines persönlichen Gottes. Diese Vorstellung bezeichnet er als „kind-lichen Aberglauben“. „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwä-chen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind … höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen.“

Einstein betont: „Ich glaube an Spinozas Gott, der sich in der gesetzlichen Harmonie des Seienden offenbart, nicht an einen Gott, der sich mit Schicksalen und Handlungen der Menschen abgibt.“

 

„Was ich in der Natur erblicke, ist eine großartige Struktur, die wir nur bruchstückhaft verstehen können. Diese Struktur muss jedem denkenden Menschen ein Gefühl von Bescheidenheit vermitteln – ein authentisches religiöses Gefühl, das mit Mystizismus nicht zu tun hat.“

 

 

 

 

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