Prof. Dr. habil. Wolfgang Schmid Europa-Universität Flensburg Bild: Christina Pleyer
    Prof. Dr. habil. Wolfgang Schmid      Europa-Universität Flensburg                                                                                             Bild: Christina Pleyer                                                                                 

Wesen des Lebens

Der allgegenwärtige Geist a priori entbirgt das Verkünden unerreichbarer Welten. Die Sprache solchen Vorscheins ist hoch sensible Intuition.

Diese teilt sich schweigend vorwiegend künstlerisch mit, nicht wörtlich zu beschreiben, allenfalls symbolisch hinweisend verweisend.

Das Leben a priori ist unsinnlich, d. h. mit existentiellen Erfahrungen überhaupt nicht vergleichbar.

 

Nimmt man nun an, dass wesentliche Daten des Gehirns metacelebral gespeichert und erhalten bleiben, dann könnten Fantasien eines körperlosen Wesens diese in die neue (jenseitige) Welt retransferieren. Das auf diese Art und Weise sich selbst erfahrene Ich vermöchte allerdings nicht, sich unmittelbar mitzuteilen, da ihm die Möglichkeiten einer sinnlich vernehmbaren Gestaltung fehlen. Ein solches Ich wäre darauf angewiesen, Information a priori zu erzeugen, um diese dann durch Intuition als Informationsträger zu vermitteln.

Bei jenen, welche dann solche Information empfangen, würde das Gefühl von Nähe zum gewesenen Ich entstehen. Es könnte dann gleichsam eine emotionale Kommunikation zustandkommen.