Prof. Dr. habil. Wolfgang Schmid Europa-Universität Flensburg Bild: Christina Pleyer
    Prof. Dr. habil. Wolfgang Schmid      Europa-Universität Flensburg                                                                                             Bild: Christina Pleyer                                                                                 

Begriff

4.       Summa 1. bis 3.

Maßgeblich bestimmende Frage der Absätze 1. bis 3. ist die Frage nach jener Form, welche als Gedanke bezeichnet wird.

 

Als Moment des Bewusstwerdens erscheint ein Gedanke inhaltlich als Bild. Dieses innere Bild wird durch die Fantasie vermittelt. Das Unbewusste als Herkunft dieser Vorstellung ist der Ort eines schöpferischen Spiels des Zufalls mit sich selbst. Dieses spielerische Bilderleben bildet die schöpferische Quelle der Fantasie.

 

Als vernunftbegabtes Lebewesen vermag der Mensch dieses Bilderleben sowohl sprachlich zu fassen als auch zu regeln. Die Sprache hilft das, was wir uns vorstellend erfahren, zu reflektieren und gleichsam zu durchschauen.

 

Es ist natürliche Neugier, die uns nach diesem Geschehen fragen lässt. Da alle Vorstellungen von Gefühlen begleitet werden, lassen sie sich auch gefühlsmäßig intuitiv vergegenwärtigen. Philosophieren als das Schauen und zugleich auch als Erfassen des Geschauten hilft diese Phänomene nach und nach zu verstehen.

 

 

 

 

Gedanken sind Einladungen nachzudenken oder deren Inhalte praktisch umzusetzen. Als Automatismen beschleunigen sie erfolgreiches Handeln.

                                                                                                                                                     Begriffe, die nicht praktikabel sind, erweisen sich als unsinnig.

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