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Vorwort zur Neuauflage der Totzeit

Der kybernetische Begriff für eine Sprungfunktion, genannt „Totzeit“ meint   hier den Tod als Sterben, das ist die kurze Zeit des Übergehens von Materie in Geist. Der Begriff „Totzeit“ beinhaltet also die Auffassung von der Existenz der Seele nach dem Tod.
 
Die Erstauflage der Totzeit widmet sich erneut der Leitfrage, wie Lebende etwas über diese Existenz zu erfahren vermögen.
Warum jetzt aber eine Neuauflage, wenn schon die Erstauflage vor fast sechs Jahrzehnten nicht zum erhofften Ergebnis führte?
 
Die Erstauflage war noch erstens durch eine Suche bestimmt, die von einem bestimmten christlichen Gottesbild geprägt war, zweitens von der Auffassung, dass philosophisches Denken, die Existenz Gottes zu ‚berühren‘ vermag.
 
Im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte aber stellte sich diese Auffassung zunehmend als negative Utopie heraus, als unerreichbarer Ort also.
 
Der Tod von Ulrike am 18. April 2015 bewegt mich jedoch, es erneut mit „Totzeit“ aufzunehmen. Mich bewegt die Frage sehr, wo sie jetzt auf welche Art und Weise jetzt existiert, insofern sie überhaupt noch irgendwie ist.
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© Prof. Dr. Wolfgang F. Schmid